Dorfverein goes Kultur – Die Fiakermilli!

Geboren als Emilie Turecek im Juni 1848, lag ihr die Revolution sozusagen im Blut! In ihren wenigen Lebensjahren, sie wurde
nur 31 Jahre alt,  revoltierte sie mit ihren musikalischen Darbietungen vor allem gegen die schlechte Laune und chauvinistische Konventionen. Zum Schrecken des Establishments trat sie in Männerkleidung auf (wozu sie eine polizeiliche Genehmigung benötigte!).
Josef Koller schrieb 1931 in seinem Buch Das Wiener Volkssängertum in alter und neuer Zeit:

„Die Fiaker Milli kam mit ihrem männlichen und weiblichen Anhang überall dorthin, wo es ‚a Hetz und Gaude‘ gab, und stellte dann buchstäblich alles auf den Kopf. Sie war fesch und übermütig und verlor an jedem Abend die Herrschaft über ihr heißblütiges Temperament. Immer war die Fiaker Milli die intellektuelle Urheberin der nächtlichen Orgien; wo sie auftauchte, wusste sie die Festordnung umzustoßen und durch zügelloses Treiben eine Ulkstimmung hervorzurufen.“

Liebe Freunde, der Dorfverein bietet die Möglichkeit, am 13. April 2018 um 19:30 im Gasthaus Hirschenwirt, diesen musikalischen Wirbelwind, dieses Allheilmittel gegen schlechte Laune und Langeweile in der Person der bereits bekannten Künstlerin Susanne Marik wieder auferstehen zu lassen. Lasst euch das nicht entgehen, ihr würdet echt etwas versäumen!

Liebe Grüße aus Villach,
Ursula & Günter

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